Was geplant ist:

  • Teilabriss Bunker Eimsbütteler Straße 135 (Fundament/Seitenwände bleiben)
  • Antrag auf Neubau mit 7 Geschossflächen (EG, 1.-5. Stock, Dachgeschoss) – knapp höher als die Nachbarhäuser
  • Deutliche Ausweitung der Grundfläche in den Hinterhof
  • Über 70 Micro-Wohnungen mit nur 22-23 qm 1-Zimmer-Appartements
  • Antragsteller ist die „RHH Eimsbütteler Straße GmbH“ als Teil der Reidel Unternehmensgruppe

Was wir gut finden:

  • Der Bunker kommt weg und der Raum wird sinnvoll genutzt (auch wenn die Abriss-/Bauarbeiten die direkten Nachbarn stark beeinträchtigen werden).
  • Es werden – gemäß des Bebauungsplans – Wohnungen gebaut.

Was wir nicht gut finden:

  • Überteuerte Wohnungen, die den Mietenspiegel (und Eigentumspreise) weiter in die Höhe treiben.
  • (Möblierte) Microwohnungen / Boardinghäuser, durch die Menschen ins Viertel ziehen, die gar nicht wirklich hier wohnen.
  • Abstruse Renditevorstellungen anonymer Investoren
  • Ausnahmen vom Baurecht, die einzig dem Geldverdienen einzelner nutzen
  • Weitere Erhöhung des Parkdrucks
  • Nichtöffentliche Stadtplanung

Wir fordern Politik und Verwaltung auf:

  • Mindestens die Durchsetzung des sogenannten Drittelmixes (je ein Drittel geförderte und freie Mietwohnungen, ein Drittel Eigentum) für das gesamte Projekt.
  • Durchsetzung einer familiengerechten und sozialen Stadtplanung
  • Ausnahmen vom Baurecht nur für sozialverträgliche Bauprojekte
  • Öffentliche Verfahren und Beteiligung der Betroffenen
  • Ansonsten unterstützen wir das Altonaer Manifest