Ist der Bunker verkauft?

Ist Eduard Reidel oder die „RHH Eimsbütteler Straße GmbH“, deren Geschäftsführer Reidel ist, schon Eigentümer des Bunkers in der Eimsbütteler Straße, oder besteht nur ein Vorvertrag mit der BImA (Bundesanstalt für Immobilienaufgaben)?

Wir wissen es nicht und wir bekommen es auch nicht raus, denn es sind geheim geschlossene Verträge.
Und das, obwohl sie mit der BImA (die dem Bund, bzw. dem Bundesministerium der Finanzen untersteht) abgeschlossen wurden.

Da auf der Investoren-Plattform „exporo“ über die Reidel Unternehmensgruppe folgender Absatz formuliert steht, glaube ich persönlich nicht an einen endgültigen Kauf des Bunkers in der Eimsbütteler Straße:
„Die von der Reidel Unternehmensgruppe durchgeführten Projekte werden vor Ankauf hinsichtlich der Bausubstanz und der wirtschaftlichen Durchführbarkeit detailliert untersucht. Erst nach erfolgreicher Prüfung des Projekts und der aktuellen Marktlage entschließt sich der Projektträger zu Ankauf und Realisation […].“

Der Bauausschuss hat bis heute nicht über die Befreiung des Bebauungsplanes entschieden, die Verhandlungen laufen immer noch.
Kein vernünftiger Investor würde einen Bunker mit Abrisskosten von geschätzten 1 Mio. € kaufen, ohne eine renditeträchtige Baugenehmigung sicher zu haben.

Reidel wird kaum nur 4 Stockwerke in geschlossener Bauweise bauen, wie es der Bebauungsplan vorsieht.
Er wird kaum auf zwei Stockwerke + Staffelgeschoss verzichten und er wird auch nur schwer auf die gestaffelte Bebauung im hinteren Bereich verzichten wollen.
Damit würde er nämlich auf deutlich mehr als ein Drittel des Bauvorhabens verzichten.

=> Es besteht also immer noch Hoffnung, dass der Bunker nicht verkauft ist, und wir sollten getrost weitermachen mit unserem Protest, der immerhin dazu geführt hat, dass der Bauausschuss bis heute keine Entscheidung getroffen hat.