Eine zugepflasterte Grünfläche ist wenig vorteilhaft.

Hier ist gerade noch die Mail von Heiner an die fünf im Bauausschuss vertretenen Parteien eingetrudelt:

Sehr geehrter XY,

durch Gespräche in der Nachbarschaft bin ich auf die geplante Bebauung des o. g. Grundstücks aufmerksam geworden.

Neue Wohnugen in unserer Ecke anstatt Bunker ist natürlich klasse und ich begrüße es.
Wie aber auf dieser Grundfläche so viele „Wohnungen“ entstehen können/sollen, ist mir ein Rätsel.
Wohnungen mit einer Größe von 70 – 80 Quadratmetern für kleine Familien sind hier sicherlich hilfreicher als die geplanten Kanickelställe..
Und, aus welchem Grund soll der rückwärtige Teil des Grundstücks ebenfalls noch bebaut werden dürfen? Eine zugepflasterte Grünfläche ist sowohl für die zukünftigen Bewohner als auch die vorhandene Nachbarschaft wenig vorteilhaft.

Auch mit größeren Wohnungen auf dem vom Bunker selbst belegten Areal sollte das Objekt für einen Investor interessant sein. Klar mit kleineren Wohnungen läßt sich mehr Geld pro Quadratmeter machen….

Die Parkplatz- und PKW-Verkehrssituation ist hier bereits jetzt ein Grauen. Ab 18 Uhr werden auch du letzten Ecken an den Kreuzungen zugeparkt.
Tempo-30 Zone ist hier bereits jetzt ein Lacher, da die Schilder missachtet werden. Bei ständig wechselnden Bewohnern der Micro-Appartments wird dieser Umstand sicherlich nicht verbessert.
Bewohner, die hier ein neues Zuhause finden, achten sicherlich auf ein angemessenes Tempo, zumal hier gerade am Morgen sehr viele Kinder unterwegs sind.

Ein weiterer Punkt ist sicherlich die Frage: wo sollen zukünftig die 10 Abfallcontainer stehen, die vor dem Bunker platziert sind? Diese sind bereits jetzt permanent überfüllt (werden also benötigt und genutzt).

Ich bitte Sie, dem Investor eine Bebauung lediglich auf die Grundfläche des Bunkers zu genehmigen. Ein 6 – 7 stöckiger „neuer Bunker“ mit noch gewaltigeren Dimensionen passt einfach nicht hier hin.

Mit freundlichem Gruß