Die Entwicklung des Stadtteils sinnvoll lenken!

Es gibt kein Nachlassen. Auch Franziska hat sich mit einer Mail an alle zuständigen Politiker gewandt:

Sehr geehrte/r.,

ich habe erfahren, dass in der Eimsbüttler Straße 135 ein Bauprojekt geplant ist – der Bunker dort soll zu Wohnraum umgebaut werden. Das begrüße ich sehr, in Hamburg mangelt es sehr an bezahlbaren Wohnungen. Allerdings irritiert mich sehr, dass dort Mini-Wohnungen mit sehr hohen Quadratmeterpreisen geplant sind. Statt Familien sollen dort Geschäftsleute und besserverdienende Singles einziehen ? Der Mietenspiegel wird durch solche Projekte weiter in die Höhe getrieben, so dass auch die Wohnungen in der Umgebung teurer werden. Es gibt eh schon zu wenig Parkplätze, nachts werden hier die Bürgersteige zugeparkt, das wird durch diese Mini-Wohnungen sicher nicht besser.

Es ist meiner Meinung nach die Aufgabe der kommunalen Politiker, die Entwicklung des Stadtteils sinnvoll zu lenken, statt die Objekte kommentarlos irgendwelchen Investoren zu überlassen, denen das Gemeinwohl völlig egal ist. In Hamburg fallen jedes Jahr hunderte Wohnungen aus der Sozialpreisbindung heraus, ohne dass in vergleichbarem Umfang neue Sozialwohnungen entstehen. Der Hamburger
Wohnungsmarkt bietet für Besserverdienende eine sehr gute Auswahl, während Geringverdienende immer weniger Chance haben, eine Wohnung zu finden.

Bitte stehen Sie zu Ihrer Verantwortung für die Bewohner des Stadtteils und sorgen Sie dafür, dass bei diesem Projekt bezahlbare Wohnungen gebaut werden, die eine familienfreundliche Größe haben, und stimmen Sie gegen „Befreiung von den Festsetzungen des Baustufenplanes für das Überschreiten der Zahl der Vollgeschosse auf 6 Vollgeschosse + Staffelgeschoss und gegen eine Befreiung von den Festsetzungen des Baustufenplanes für das Abweichen von der festgesetzten geschlossen Bauweise durch den im rückwärtigen Bereich mehrfach gestaffelten
Baukörper“, so dass neue Verhandlungen mit dem Investor möglich sind.

Mit freundlichen Grüßen